19.08.2018, von Benjamin Look

Erdbeben in Melle

THW-Jugend Melle probt den Ernstfall; 24h-Übung mal wieder ein voller Erfolg.

Mehrere Monate lang plante der Meller Jugendbetreuer Mathias Griese die Übung mit mehreren Stationen im  Meller Stadtgebiet. 15 Jugendliche waren insgesamt 24 Stunden in Alarmbereitschaft. Verteilt auf zwei Gruppen mussten die Kinder 13 Einsätze anfahren und abarbeiten, darunter ein Verkehrsunfall, ein eingestürztes Gebäude, mehrere teilzerstörte Gebäude und ein Fernmeldeeinsatz.

Am Samstag war es dann endlich soweit; Um 11.00 Uhr bauten die motivierten Junghelfer ihre Schlafplätze im Schulungsraum der Unterkunft auf und machten alle Fahrzeuge übungsbereit. Dabei kontrollierten sie die Vollzähligkeit der Geräte und prüften die Betriebsstofftänke der Aggregate und Pumpen. Gegen 12.00 Uhr wurde es dann ernst: Marcel Schumacher (FK Melle), welcher während der gesamten Übung die Leitstelle übernahm, gab über Funk den ersten Einsatz an die Jugendlichen. Während die eine Bergungsgruppe in einem eingestürzten Wohnhaus nach Überlebenden suchen musste, lernte die andere Gruppe die Arbeit des Fernmeldetrupps der FK kennen. 

Nach einer Mittagspause ging es gut gestärkt direkt weiter; Insgesamt 4 Schadensstellen mussten die Jugendlichen am Nachmittag abarbeiten. Danach hatten sie sich ein ordentliches Abendbrot samt Stockbrot am Lagerfeuer redlich verdient. 

Am Sonntagmorgen wurden die Fahrzeuge und die Unterkunft wieder in den Ursprungszustand versetzt und nach einer kurzen Besprechung mit allen Beteiligten war die Übung um 11.00 Uhr zu Ende.

 

Ein besonderes Dankeschön gilt neben Mathias Griese, der die Übung geplant und durchgeführt hat, auch dem THW OV Bünde, die uns ihren MTW-OV zur Verfügung gestellt haben, sowie allen Helferinnen und Helfern des THW OV Melle, die die Jugendbetreuer bei der Durchführung der Übung unterstützt haben.


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